IV.

V.

Schatoff traf Kirilloff immer noch im Zimmer auf- und abgehend an, aber er war so zerstreut und mit sich beschäftigt, daß er die Ankunft von Schatoffs Frau einfach vergessen hatte, Schatoff selber jetzt zwar anhörte, doch ihn zuerst gar nicht verstand.

„Ach ja,“ erinnerte er sich dann plötzlich, und es war, als risse er sich nur mit großer Anstrengung und nur auf einen Augenblick von irgendeinem ihn beherrschenden Gedanken los, „ja ... die Frau ... Frau oder altes Weib? Warten Sie: und Frau, und altes Weib? Ich weiß schon. Ich war da. Die Alte wird kommen, nur nicht gleich. Nehmen Sie das Kissen. Was noch? Ja ... Warten Sie, kommt es bei Ihnen auch vor, Schatoff, daß Sie Minuten ewiger Harmonie haben?“

„Wissen Sie, Kirilloff, das geht nicht so weiter! Sie müssen sich wieder angewöhnen, in der Nacht zu schlafen.“

Jetzt erst erwachte Kirilloff und – sonderbar: er sprach mit einemmal viel zusammenhängender und richtiger, als er sonst zu tun pflegte; wahrscheinlich hatte er alles das schon lange in Gedanken formuliert und vielleicht sogar aufgeschrieben:

„Es gibt Sekunden, es sind im ganzen nur fünf oder sechs auf einmal, und plötzlich fühlen Sie die Gegenwart der ewigen Harmonie; einer vollkommen erreichten. Das ist nichts Irdisches; ich rede nicht davon, ob es himmlisch ist, sondern daß ein Mensch in irdischer Gestalt das nicht aushalten kann. Man muß sich physisch verändern oder sterben. Das ist ein klares und unbestreitbares Gefühl. Als ob man plötzlich die ganze Natur fühlt und plötzlich sagt: ja, es ist richtig. Gott hat, als er die Welt schuf, am Abend jedes Schöpfungstages gesagt: ‚Ja, es ist richtig, es ist gut.‘ Das ... das ist nicht ein Ergriffensein, sondern nur so, – Freude. Man verzeiht auch nichts, denn es gibt nichts mehr, was zu verzeihen wäre. Es ist nicht, daß man liebt, oh, – das hier ist höher als Liebe! Das Furchtbarste ist, daß es so schrecklich klar ist und eine solche Freude. Wenn es mehr als fünf Sekunden wäre, so würde die Seele es nicht aushalten und müßte vergehen. In diesen fünf Sekunden durchlebe ich das Leben und würde für sie mein ganzes Leben hingeben, denn sie sind das wert. Um zehn Sekunden zu ertragen, muß man sich physisch verändern. Ich denke, der Mensch muß aufhören, zu gebären. Wozu Kinder, wozu Entwicklung, wenn das Ziel erreicht ist? Im Evangelium ist gesagt, daß man nach der Auferstehung nicht mehr gebären, sondern wie Engel Gottes sein wird. Ein Fingerzeig. Ihre Frau gebiert?“

„Kirilloff, haben Sie das oft?“

„In drei Tagen einmal, in einer Woche einmal.“

„Haben Sie nicht die Fallsucht?“

„Nein.“

„Dann werden Sie sie bekommen. Nehmen Sie sich in acht, Kirilloff, ich habe gehört, daß die Fallsucht gerade so beginnen soll. Mir hat ein Epileptiker Wort für Wort so wie Sie den Zustand vor dem Anfall geschildert: fünf Sekunden gab auch er an, und auch er sagte, daß man mehr nicht ertragen könne. Denken Sie an Mohammeds Krug, der nicht Zeit hatte, überzufließen, während der Prophet auf seinem Pferde das Paradies umflog. Der Krug – das sind dieselben fünf Sekunden; das erinnert zu sehr an Ihre Harmonie, und Mohammed war bekanntlich Epileptiker. Nehmen Sie sich in acht, Kirilloff, vor der Fallsucht!“

„Die kommt zu spät,“ sagte Kirilloff mit stillem Lächeln.

VI.

Die Nacht verging. Schatoff wurde fortgeschickt, gescholten, zurückgerufen und wieder gescholten. Maries Angst um ihr Leben erreichte den höchsten Grad: sie schrie, daß sie leben wolle, „unbedingt, unbedingt!“ und „nicht sterben! nicht sterben!“ Wäre Arina Prochorowna nicht bei ihr gewesen, so hätte es schlimm werden können; doch allmählich bekam sie die nervöse Patientin vollkommen in ihre Hand, bis diese schließlich wie ein Kind jedem einzelnen ihrer Worte gehorchte. Arina Prochorowna faßte sie – ihr erprobtes Mittel – mit Strenge an, sparte sich, wie gewöhnlich, jede Freundlichkeit, tat aber sonst meisterhaft ihre Pflicht.

Der Tag brach an.

Arina Prochorowna fiel es plötzlich ein, zu erzählen, daß Schatoff im Augenblick vorher auf den Treppenflur hinausgegangen sei, um zu Gott zu beten, und sie lachte darüber. Marie begann gleichfalls zu lachen, hart und höhnisch, als ob ihr von diesem Lachen leichter würde.

Schließlich wurde Schatoff ganz hinausgeschickt. Ein kalter, feuchter Morgen brach an. Er stützte wieder die Stirn an die Flurwand, und stand so, wie er vorhin gestanden hatte, als Erkel zu ihm gekommen war. Er zitterte am ganzen Körper und fürchtete sich zu denken, aber sein Denken heftete sich an alles vor seinem Geist Erscheinende, wie es im Traum zu geschehen pflegt. Die Gedanken zogen ihn immer wieder mit sich fort, rissen aber dabei selbst fortwährend ab, wie mürbe Fäden.

Aus dem Zimmer drang schon nicht mehr Gestöhn: das waren vielmehr entsetzliche, rein tierische Schreie, unerträgliche, unmögliche. Er wollte sich die Ohren zuhalten, doch konnte er es nicht und sank auf die Knie, unbewußt, immer nur das eine Wort stammelnd: „Marie, Marie, Marie!“

Und dann plötzlich hörte er einen neuen Schrei, der ihm durch Mark und Bein fuhr und ihn aufspringen machte – den schwachen, zitternden Schrei eines Kindes. ... Er bekreuzte sich und stürzte ins Zimmer. In Arina Prochorownas Händen wimmerte und bewegte sich mit winzigen Händchen und Füßchen ein rotes, runzliges, kleines Wesen, das bis zur Kläglichkeit hilflos war, das aber schrie und sich kund tat, ganz als hätte es gleichfalls ein großes Recht auf das Leben ...

Marie lag wie ohnmächtig in den Kissen: nach einer Minute erst schlug sie die Augen auf und sah sonderbar, ganz sonderbar Schatoff an: das war ein ganz neuer Blick – was für einer, das konnte er noch nicht verstehen, aber noch nie vorher hatte er einen ähnlichen Blick an ihr bemerkt.

„Ein Knabe? ein Knabe?“ fragte sie mit leiser, schwacher Stimme Arina Prochorowna.

„Ein Bengel!“ rief die zurück, die gerade das Kleine einwickelte.

Als sie das Kindchen eingepackt hatte und sich nun anschickte, es zwischen zwei Kissen quer aufs Bett zu legen, gab sie es auf einen Augenblick Schatoff, damit er es halte. Marie, die das bemerkt hatte, winkte ihn heimlich heran, als ob sie sich vor Arina Prochorowna fürchtete. Er verstand sie sofort und trat mit dem kleinen Wesen zu ihr, damit sie es sehen konnte.

„Wie ... nett er ist ...“ flüsterte sie lächelnd, mit schwacher Stimme.

Arina Prochorowna bemerkte zufällig Schatoffs Gesichtsausdruck und brach in heiteres Lachen aus: „Was der aber für ein Gesicht macht! So etwas habe ich noch nie gesehn!“

„Lachen Sie nur, Arina Prochorowna ... Das ist eine große Freude ...“ sagte Schatoff mit einfältig seligem Gesichtsausdruck: nach den paar Worten, die Marie über das Kind gesagt hatte, war er geradezu erstrahlt.

„Ach, was ist denn das für eine große Freude!“ lachte Arina Prochorowna, die geschäftig im Zimmer hin und her ging.

„Das Geheimnis, daß es ein neues Wesen auf der Welt gibt; das große und unerklärliche Geheimnis, Arina Prochorowna – wie schade, daß Sie das nicht verstehen!“

Schatoff sprach wirr, wie benommen und verzückt. Als ob irgend etwas in seinem Kopfe hin und her wogte und sich von selbst, ohne seinen Willen, aus seiner Seele ergoß.

„Es waren zwei, und plötzlich ist ein dritter Mensch, ein neuer Geist, ein ganzer, in sich vollendeter, wie ihn Menschenhand nimmer erschaffen kann; ein neuer Gedanke und eine neue Liebe ... sogar unheimlich ... Und es gibt nichts Höheres auf der Welt!“

„Der redet was zusammen! Das ist doch einfach die Weiterentwicklung des Organismus und nichts anderes, nichts von Geheimnissen,“ sagte Arina Prochorowna wieder mit aufrichtig heiterem Lachen. „So wäre ja jede Fliege ein Geheimnis. Nur sehen Sie: überflüssige Menschen sollten lieber nicht geboren werden. Schmiedet erst alles so um, daß sie nicht mehr überflüssig sind, dann könnt ihr sie gebären. Denn sonst – da muß man ihn nun übermorgen in die Findelanstalt schleppen ... Übrigens, so muß es auch sein.“

„Niemals werde ich ihn von mir fort in eine Anstalt geben!“ sagte Schatoff, den Blick zu Boden gesenkt, mit fester Stimme.

„Sie adoptieren ihn?“

„Er ist mein Sohn.“

„Natürlich, er heißt Schatoff, nach dem Gesetz ist er ein Schatoff, und Sie haben keine Ursache, sich als Wohltäter des Menschengeschlechts aufzuspielen. Ohne Phrasen geht’s ja nicht. Nun, nun, schon gut, nur noch eines, meine Herrschaften,“ schloß sie endlich, sich bereits ankleidend, „ich muß nämlich jetzt gehen. Ich werde am Vormittag wiederkommen und auch am Abend, falls es nötig sein sollte; jetzt aber muß ich, da hier alles so glücklich überstanden ist, zu meinen anderen Patientinnen, die warten schon lange auf mich. Sie haben dort irgendwo eine Alte ... Aber Alte hin, Alte her, deshalb können auch Sie sich immer noch nützlich machen. Daß Sie sie mir nicht allein lassen! – setzen Sie sich als liebes Männchen an ihr Bett – Marja Ignatjewna wird Sie, glaub’ ich, jetzt nicht mehr fortjagen ... nun, nun, ich scherze ja nur ...“

Bei der Pforte, die Schatoff für sie aufschloß, sagte sie noch zu ihm:

„Sie haben mich für mein ganzes Leben erheitert! Geld nehme ich von Ihnen nicht, werd’ noch im Schlaf lachen müssen. Komischeres als Sie in dieser Nacht, habe ich in meinem Leben noch nicht gesehn.“

Sie ging vollkommen zufrieden fort. Nach Schatoffs Aussehen und allen seinen Worten war es für sie klar wie das Sonnenlicht, daß dieser Mensch „sich jetzt in die Rolle des Vaters einfühlen wird und der letzte Lappen ist“, – ans Denunzieren also überhaupt nicht denken werde. So eilte sie denn, obgleich die Wohnung einer Patientin am Wege lag, zuerst nach Haus, um diese Beobachtungen ihrem Mann zur Beruhigung mitzuteilen.

„Marie, sie hat dir gesagt, daß du nicht gleich schlafen sollst, wenn das auch, fürchte ich, sehr schwer ist ...“ begann Schatoff schüchtern. „Ich werde mich hier ans Fenster setzen und auf dich acht geben, nicht?“

Und er setzte sich hinter dem Diwan ans Fenster, doch so, daß sie ihn auf keine Weise sehen konnte. Aber es verging nicht eine Minute, da rief sie ihn schon wieder und bat gereizt, ihr das Kissen zurechtzurücken. Er versuchte es vorsichtig. Sie sah böse zur Wand.

„Nicht so, ach, nicht so ... Was für ungeschickte Hände!“

Schatoff bemühte sich, es besser zu machen.

„Beugen Sie sich zu mir,“ sagte sie plötzlich und gab sich die größte Mühe, ihn nicht anzusehen.

Er zuckte erschrocken zusammen, doch beugte er sich gehorsam zu ihr nieder.

„Noch ... nicht so ... näher,“ und plötzlich umschlang ihr linker Arm ungestüm seinen Hals und er fühlte ihren starken, feuchten Kuß auf seiner Stirn.

„Marie!“

Ihre Lippen bebten, sie bezwang sich sichtlich, doch plötzlich richtete sie sich halb auf und sagte mit blitzenden Augen:

„Nicolai Stawrogin ist ein Lump!“

Und kraftlos, als ob ihr plötzlich alle Stützen entzogen worden wären, fiel sie, hysterisch aufschluchzend, mit dem Gesicht auf das Kissen und drückte fest, fest Schatoffs Hand in ihren glühenden Händen.

Von diesem Augenblick an ließ sie ihn nicht mehr von sich, und wollte „unbedingt, unbedingt“, daß er an ihrem Bett sitzen blieb. Sprechen konnte sie nur wenig, aber sie sah ihn an und lächelte ihm zu wie eine Glückselige. Sie schien plötzlich ganz unklug, eine ganze Törin geworden zu sein. Alles war jetzt gleichsam verwandelt. Schatoff weinte bald wie ein kleiner Knabe, bald sprach er Gott weiß wovon, sprach wild, wie benommen, begeistert; er küßte ihre Hände, und sie hörte ihm wie berauscht zu, vielleicht ohne zu verstehen, was er sprach, streichelte liebkosend mit ihrer geschwächten Hand sein Haar und schien sich an ihm nicht satt sehen zu können. Er erzählte ihr von Kirilloff, erzählte davon, daß sie beide jetzt „von neuem und auf ewig“ zu leben beginnen würden, sprach von Gott und davon, daß alle Menschen gut seien ... Und in der Begeisterung holten sie dann wieder das Kindchen hervor, um es von neuem zu betrachten.

„Marie,“ rief er, als er das Kindchen in den Armen hielt, „nun hat das ein Ende, das mit den alten Quälereien und der ganzen veralteten Schmach! Wollen wir uns jetzt auf den neuen Weg durcharbeiten, wir drei zusammen, ja, ja! ... Ach so: wie werden wir ihn denn nennen, Marie?“

„Ihn? Wie wir ihn nennen werden?“ fragte sie verwundert, und plötzlich drückte sich in ihrem Gesicht ein unsagbarer Schmerz aus.

Sie erhob die Hände, blickte Schatoff vorwurfsvoll an und warf sich dann aufschluchzend mit dem Gesicht auf das Kissen.

„Marie, was hast du?“ rief er maßlos erschrocken.

„Und Sie konnten ... konnten ... Oh, Sie Undankbarer!“

„Marie vergib, Marie ... Ich habe ja nur gefragt, wie wir ihn nennen sollen. Ich weiß nicht ...“

„Iwan! Iwan!“ rief sie, ihr glühendes, tränenüberströmtes Gesicht wieder erhebend. „Haben Sie denn wirklich an irgendeinen anderen furchtbaren Namen denken können!?“

„Marie, um Gottes willen, beruhige dich! Oh, wie du nervös bist!“

„Eine neue Kränkung, daß Sie das den Nerven zuschreiben! Ich könnte wetten; wenn ich gesagt hätte, ihn ... mit jenem anderen schrecklichen Namen zu nennen, so wären Sie sofort einverstanden gewesen, hätten es nicht einmal bemerkt! Oh, ihr Undankbaren, ihr Niedrigen, alle, alle!“

Nach einer Minute versöhnten sie sich natürlich wieder. Schatoff beredete sie schließlich, einzuschlafen. Sie tat es denn auch, doch gab sie seine Hand auch jetzt noch nicht frei, wachte oft auf und blickte ihn an, ganz als hätte sie gefürchtet, er könnte fortgegangen sein, bis sie dann von neuem einschlief.

Kirilloff schickte die Alte, um zu „gratulieren“, und sandte zugleich heißen Tee, heiße, selbstgebratene Koteletts und Bouillon mit Weißbrot für „Marja Ignatjewna“. Die Kranke trank gierig die Bouillon aus und zwang auch Schatoff, von den Koteletts zu essen, worauf die Alte das Kind von neuem einwickelte.

Die Zeit verging. Schatoff schlief endlich gleichfalls ein, mit dem Kopf auf ihr Kissen gebeugt, todmüde. So fand sie Arina Prochorowna, die richtig ihr Wort hielt und wiederkam. Lachend weckte sie die beiden auf, sprach mit Marie über das Nötige, besah das Kindchen und verbot Schatoff wieder strengstens, die Kranke zu verlassen. Darauf ging sie, nach einem Witz über das „Ehepaar“, in dem etwas Verachtung und Hochmut lag, ebenso befriedigt fort, wie am Morgen.

Es war schon dunkel, als Schatoff erwachte. Er zündete schnell das Licht an und lief nach der Alten. Gerade als er aus dem Zimmer trat, hörte er unten auf der Treppe die leisen, vorsichtigen Schritte eines Menschen, der herauf stieg. Er blieb erschrocken stehen. Es war Erkel.

„Nicht weiter!“ flüsterte ihm Schatoff zu, erfaßte hastig seine Hand und zog ihn mit sich nach unten zur Hofpforte. „Warten Sie hier, ich komme gleich, ich hatte Sie ganz und gar vergessen!“

Er beeilte sich dermaßen, daß er nicht mal zu Kirilloff ging, sondern nur die Alte herausrief. Marie geriet in Verzweiflung darüber, daß er „auch nur daran denken“ konnte, sie allein zu lassen!

„Dafür ist es der allerletzte Schritt!“ rief er begeistert. „Dann kommt der neue Weg, und niemals, niemals mehr werden wir an den alten Schrecken zurückdenken!“

Es gelang ihm schließlich, sie irgendwie zu beruhigen. Er versprach ausdrücklich, um neun Uhr wieder zurück zu sein. Darauf küßte er sie fest, küßte das Kindchen und lief dann schnell nach unten zu Erkel.

Sie begaben sich nach Skworeschniki in den Stawroginschen Park, wo Schatoff vor anderthalb Jahren an einer einsamen Stelle am Rande des Parkes, dort, wo schon der alte Kiefernwald begann, die ihm anvertraute Druckmaschine vergraben hatte. Es war ein wilder, abgelegener Ort, der weit vom Herrenhause lag. Von der Bogojawlenskschen Straße war er ungefähr eine Stunde entfernt.

„Sollen wir denn den ganzen Weg zu Fuß gehen? Ich nehme eine Droschke.“

„Ich möchte Sie sehr bitten, keine Droschke zu nehmen,“ entgegnete Erkel. „Der Droschkenkutscher wäre sonst auch ein Zeuge.“

„Zum Henker! ... Nun, einerlei, nur beenden, beenden!“

Sie gingen sehr schnell.

„Erkel, Sie kleiner Knabe!“ rief Schatoff plötzlich und blieb stehen, „sind Sie in Ihrem Leben schon einmal glücklich gewesen?“

„Sie sind jetzt wohl sehr glücklich?“ fragte Erkel neugierig.

Einundzwanzigstes Kapitel.
Die mühevolle Nacht

Einundzwanzigstes Kapitel. Die mühevolle Nacht
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